Das Gartenreich
Dessau-Wörlitz

Dank einer Förderung der Deutschen Stiftungsverbandes GmbH und über das Förderprogramm InvestOst können die hohen Fenster des Galeriesaales sowie die sich im Außenbereich anschließenden Sandsteinsockel und die Sandsteintreppe saniert werden. Trotz der Baumaßnahmen wird der Besuch des Schlosses während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet sein.

Fenster des Galeriesaales

Die Gemäldegalerie des Schlosses Mosigkau bildet den Höhepunkt innerhalb des gesamten Rokokoensembles. Der Saal steht dabei in enger Verbindung mit dem umgebenden Park. Fünf große, vom Fußboden bis an die Decke reichende Fenstertüren geben den Blick frei in den südlich gelegenen Lustgarten. Umgekehrt lassen die hohen Fenster das südliche Licht durch die großen Glasflächen hineinfluten. Diese Fenster waren dringend restaurierungsbedürftig. Mittel der Deutschen Stiftungsverbandes GmbH in Höhe von 160.000 € haben es ermöglicht, die Restaurierung der Fenster in Angriff zu nehmen. Derzeit sind sie ausgebaut und werden durch provisorische Fenster ersetzt. Die originalen Fenster befinden sich gerade in der Werkstatt des Restaurators und sollen bis Juni wieder eingebaut werden.

Sandsteintreppe und -sockel

Um den Feuchtigkeitsnachschub über den Sandsteinsockel und die Sandsteinfreitreppe zu unterbinden, werden horizontale und vertikale Sperren eingebaut und auch die Sandsteintreppe wird instandgesetzt. Die Mittel in Höhe von weiteren 160.000 € sind kürzlich von der Bundesregierung über das Förderprogramm Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland (InvestOst) bewilligt worden. Zurzeit werden die Ausschreibung der Sperrmaßnahmen und die Sanierung der Sandsteintreppe vorbereitet. Die Umsetzung der Maßnahme soll 2019 abgeschlossen werden.

Westlicher Kavalierpavillon

Dringender Handlungsbedarf entstand kürzlich auch am Westlichen Kavalierhaus, dessen Sanierung noch aussteht. Hier haben ein Versagen eines Gratsparrens sowie eine Schädigung fast sämtlicher Sparrenfüße des Dachstuhls zu einer Gefährdungssituation für Mitarbeiter*innen und Besucher*innen geführt. Ursache hierfür sind sowohl Hausschwamm als auch Hausbockbefall. Es besteht Gefahr im Verzuge. Die Stiftung hat den Bereich zunächst abgesperrt und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter*innen in den östlichen Wirtschaftsflügel verlegt. Es wird eine Notsicherung durchgeführt.