Das Gartenreich Dessau-Wörlitz Die Anlagen in der Übersicht

 


Wörlitz

Ausgangspunkt für eine Landschaftsverschönerung

1765 wagt der England-Enthusiast Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau den ersten Schritt, um in Wörlitz einen weitläufigen Park nach englischem Muster anzulegen. Nur vier Jahre später entsteht hier mit dem Schloss Wörlitz der Gründungsbau des deutschen Klassizismus. Damit ist der Fürst – und spätere Herzog – Franz seiner Zeit weit voraus!


Oranienbaum

Ein kleines Stück Holland

Schloss Oranienbaum ist zusammen mit dem Park und der architektonischen Einbeziehung der Stadt ein einzigartiges Architekturensemble holländischer Prägung in Deutschland.


Mosigkau

Perle des Rokoko

Das Rokoko-Schloss Mosigkau wurde von der Prinzessin Anna Wilhelmine von Anhalt-Dessau (1715–1780) als Sommersitz erbaut. Es wird von seinen Liebhabern als das „kleine Sanssouci“ bezeichnet und zählt zu den letzten weitgehend erhaltenen Rokokoensembles Mitteldeutschlands.


Georgium

Ein weitläufiger Landschaftsgarten

Das Georgium ist neben den Wörlitzer Anlagen der kunsthistorisch bedeutendste Landschaftspark englischen Stils im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Er wurde von Prinz Johann Georg, dem jüngeren Bruder des Fürsten Franz geschaffen und nach ihm benannt.


Luisium

Ein privates Refugium für die Fürstin

Der klassizistische Landsitz der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau erscheint heute als die idyllischste der zwischen Dessau und Wörlitz gelegenen Anlagen. Die kleinen Räume und Kabinette des bezaubernden Landhauses mit ihren feinen Stuckdekorationen und Wandgemälden sind weitgehend original ausgestattet. Text fehlt


Sieglitzer Berg

Die Waldeinsamkeit am Sieglitzer Berg

Nach 1777 ließ Fürst Franz im Elbbogen westlich des alten Fischerdorfes Vockerode einen Waldpark anlegen. Er liegt auf einer vom Hochwasser freien Anhöhe und umfasst etwa 25 Hektar. In der Entstehungszeit wurde der Park als »geordnete Wildnis« beschrieben, genau diese Wirkung hatte der Fürst beabsichtigt.


Großkühnau

Weinberg in der Elbaue

Das Schloss wurde 1780 für den Prinzen Albert von Anhalt-Dessau fertiggestellt. Vom Besitzer wurde es schlicht »Haus« genannt und war zu seiner Zeit sehr einfach und solide eingerichtet. Im Inneren des Schlosses wurde, bis auf den mit Dekorationsmalerei ausgestatteten Festsaal im ersten Obergeschoss auf jeglichen künstlerischen Schmuck verzichtet. Seit Januar 1998 ist das Schloss das Domizil der Hauptverwaltung der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz.