Mit der Ausstellung „Dialog in Pastell - Wie Schloss Oranienbaum öffentlich wurde und was das Bauhaus damit zu tun hat“ präsentieren wir bis zum 18. Oktober 2026 eine neue Kabinettausstellung in Schloss Oranienbaum.
Im Jahr des Bauhaus-Jubiläums richtet die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz den Blick auf die bislang wenig bekannten Verbindungen zwischen dem Gartenreich und dem Bauhaus Dessau. Schloss Oranienbaum nimmt dabei eine besondere Stellung ein: Bereits ab 1927 wurden ausgewählte Innenräume durch den Bauhausmeister und Farbgestalter Hinnerk Scheper neugestaltet. Die Räume dokumentieren eindrucksvoll die produktiven Wechselwirkungen zwischen Denkmalpflege, Moderne und musealer Präsentation.
Im Zentrum der Ausstellung stehen aktuelle Forschungsergebnisse zur Geschichte der sogenannten „Filialgalerie“ im Schloss Oranienbaum. Anlass der damaligen Neugestaltung war die Verstaatlichung des Schlosses Ende 1926 infolge der Auseinandersetzungen zwischen dem ehemaligen Herzogshaus und dem Freistaat Anhalt. Unter Leitung des Landeskonservators Ludwig Grote (1893–1974) entstand eine neue Präsentation mit Gemälden fürstlicher Provenienz als eine Außenstelle der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau.


