Gartenreichbrief -
Neues von der Kulturstiftung

Hier haben wir weitere Neuigkeiten aus dem Gartenreich für Sie zusammengestellt.

Lektüren im Luisium

Auch in diesem Jahr findet die Lesereihe „Lektüren im Luisium“ statt. Den Auftakt macht am 9. Mai 2026 Angela Steidele. Die preisgekrönte Autorin liest aus ihrem 2023 erschienenen Buch „Aufklärung“, für das sie unter anderem auch im Dessau-Wörlitzer Gartenreich recherchiert hat. In dem Buch, das für den Preis der Leipziger Buchmesse 2023 nominiert war, wird die große Epoche der Aufklärung mitunter witzig und ironisch aus weiblicher Sicht in den Blick genommen. Die Veranstaltung, bei der auch Musik zu hören sein wird, findet in Kooperation mit den Dessauer Literaturtagen statt. 

Jana Kittelmann, Abteilung Schlösser & Sammlungen

Festsaal des Luisiums © KsDW, Peter Dafinger


Neue Parkbänke im Schlosspark Mosigkau

Im Schlosspark Mosigkau konnten zum Saisonbeginn 11 neue Parkbänke aufgestellt werden. Die Bänke wurden nach einer historischen Aufnahme aus der 1920er Jahren von der Tischlerei Hasert aus Oranienbaum gefertigt. Sie sind aus Eichenholz gearbeitet und weiß gefasst. Von nun an können sie zum Pausieren und Verweilen von Besucherinnen und Besuchern genutzt werden.

Eine der neuen Bänke © KsDW, Sarah Reinhardt


Frischer Wind im Luisium

Im März hat die neue Gastronomie „Orangerie  Luisium“ eröffnet. Inmitten der historischen Parkanlage verbindet das Restaurant klassische Küche mit einer besonderen Atmosphäre. Lichtdurchflutete Räume, der Blick ins Grüne und der Charme der Orangerie schaffen einen Ort zum Ankommen und Genießen – zu jeder Jahreszeit: ob Kaffee und Kuchen nach einem Parkspaziergang, zum Mittagessen oder für besondere Anlässe! In der „Orangerie Luisium“ bilden Genuss, Umgebung und Zeit eine stimmige Einheit.

Mehr Infos unter: www.orangerie-luisium.de

Die Orangerie im Luisium © KsDW, Lars Reimann

Junge Pfauen sind am Gotischen Haus im Wörlitzer Park ab sofort als Freigänger unterwegs

Nach einer Eingewöhnung in einem temprären Gehege erkunden unsere jungen Pfauen nun frei das Gelände und werden ihren Bewegungsraum schrittweise auch auf weitere Gartenbereiche ausdehnen. Dank erfolgreicher Nachzucht auf der Berliner Pfaueninsel konnten die Tiere nach Wörlitz überführt werden: Insgesamt neun Jungpfauen – acht Hennen und ein Hahn – stärken seit Kurzem den Bestand. Zum Schutz der Tiere bitten wir darum, dass die Pfauen weder gefüttert noch berührt werden dürfen. Hunde sind im Bereich des Gotischen Hauses unbedingt an der kurzen Leine zu führen; das Gassigehen sollte nach Möglichkeit in etwas größerem Abstand erfolgen. Freilaufende Pfauen mit ihrem imposanten Federkleid gehören seit jeher zu den inszenierten Gartenbildern der Wörlitzer Anlagen, von denen schon August von Rode 1798 berichtete.

Pfauen Zuschnitt lr

 Neugierige Blicke am Wolfskanal © KsDW, Lars Reimann

Titelmotiv: Das Chinesische Haus in Mosigkau © KsDW, Lars Reimann